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Tagebuch der Gedanken
leben und leben lassen oder du, ich und die anderen

1. Mai 2016

Vor fast einem Jahr, Anfangs Juli 2015 bekam ich den Spruch "leben und leben lasen" zu hören. Seit dem hat mich dieser Spruch gefangen genommen. Viele Gedanken zu diesem Thema beschäftigten mich, teilweise Tag und Nacht. Ein Großteil davon hielt ich in diesem Tagebuch fest. Oft hinterließen die Ergebniss in meinem Gemüt eine depressive Spur. Mit anderen Worten, statt Menschen fand ich wilde Raubtiere. Auf der ersten Seite dieser Homepage zeigte ich ein Video mit dem Titel: Trauriges Leben in Afrika. Schau ich mein eigenes Leben an, muss ich leider feststellen das Raubtier Mensch hat auch mich in den Krallen.


Eigene Erfahrungen

Vor etlichen Jahren gründete ich ein kleines Unternehmen der Elektrotechnik, Das Geschäftsziel war, hoch moderne Maschinen und komplette Produktionsanlagen zu automatisieren. Es waren große internationale Kunden, die unsere Dienste in Anspruch nahmen. Unser Tätigkeitsgebiet war in der Regel innerhalb der Bundesrepublik Deutschland aber auch in Algerien, Iran und Iraq. Meist ging es um große Projekte, die nur mit hohe Kredite zu bewältigen waren. Als zweites Standbein hatten wir noch eine Elektronikabteilung. Hier wurden u.a. für die Weltfirma IBM hochgenaue Positioniermodule gefertigt. Diese waren eine Spezialentwicklung von IBM und Jenoptik. Es gab zu jener Zeit weltweit kein Positioniermodul das mit der selben Genauigkeit und Geschwindigkeit positionieren konnte. Um die teure Entwicklungskosten einzuspielen erhielten wir von IBM die Lizenz, dieses Modul herzustellen und weltweit zu vermarkten. Bisher verwendeten außer IBM und Jenoptik nur noch ein französisches und japanisches Unternehmen das Modul. Unser Ziel war es nun, dieses Spezialmodul unter Mitwirkung von Jenoptik, für den normalen Maschinenbau umzuarbeiten. Auch dazu waren hohe Kredite erforderlich.

Als unserer Hausbank 1997 ins Trudeln geriet hätte sie gerne die Kredite von uns zurück gefordert und setzte uns unter Druck. Das Risiko einer Zusammenarbeit mit meiner Hausbank machte mir Angst. Bald schon stellte ich fest, dass der Vorstand mit einer Einschätzung unserer Geschäftslage total überfordert war. Nun suchte ich eine finanzkräftige Firma an der ich mein Unternehmen verkaufen konnte. Ich fand auch schnell einen Interessenten in Villingen- Schwennigen der mir ein sehr gutes Angebot machte. Das war im Oktober 1997. Der Vorstand der damaligen Sulzer Volksbank wurde umgehend informiert. Mit Schreiben vom November 1997 hat die Volksbank Sulz, vorbehaltlich der Zustimmung des Kreditausschusses, mein Vorhaben gebilligt und ihrerseits Details über die Abwicklung des Verkaufs genannt. Der Kreditausschuss hat keinen Widerspruch eingelegt.

Doch was dann geschah ist für einen normalen Menschen unverständlich. Du wirst es nicht für möglich halten zu was eine Bank fähig ist. Klicke auf die rechten Seite und lerne davon.

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fressen ohne Hirn

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