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Tagebuch der Gedanken
leben und leben lassen

Donnerstag, den 3. September 2015

Nun wird es Zeit, darüber nachzudenken, wer eigentlich das alles bezahlt, Wohnung, Kleidung, Nahrung, Urlaub. Zwar hat die Finanzwelt mit Logik überhaupt nichts am Hut aber genau deswegen will ich mit Hilfe der Logik etwas stochern, auch wenn es schmerzt.


Foto von pixabay

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Die Caurischnecke als Primitivwährung

Den EURO als Staatenwährung

Den Bitcoin als Internetwährung

Einkommen

Nicht immer gab es ein gesichertes und gar noch diskriminierungsfreies Einkommen für Mann und Frau. Seit der Altsteinzeit über millionen Jahre hinweg waren die Menschen im Familienverbund als Jäger und Sammler unterwegs quasi als Selbstversorger.

Nun gab es natürlich auch Zeiten, besonders in den Wintermonaten, wo es nichts zu sammeln und nur wenig zu jagen gab. Dann war die Not groß. Ein Sprichwort sagt: "Not macht erfinderisch". So muss es auch damals gewesen sein. Aus Sammler und Jäger wurden Ackerbauer und Viehzüchter. Nun bot sich der Tausch von Waren im größeren Stil an. Von da an war es ein kleiner Schritt, auch Dienstleistungen in den Tauschhandel einzubeziehen. Allerdings gab es ein Problem, das bis heute nicht gelöst ist, nämlich den richtigen Wert für eine Ware bzw. für eine Dienstleistung zu finden. Um ein Beispiel zu nennnen, war die Reparatur eines Wagenrades notwendig stand u.U. die Frage an wieviel Weizen müsste im Tausch gegeben werden oder wäre an Stelle des Weizens ein Hammel eventuell billiger?

 Lohn in der Steinzeit

In der Steinzeit konnte ein Jäger zusammen mit siner Frau und dem Einsatz der älteren Kindern einigermaßen sicher über die Runden kommen. Technische Hilfsmittel, außer Steinschleuder, Speer, Pfeil und Bogen, standen nicht zu Verfügung. Während der Mann als Jäger tätig war, wurden die Knaben gleichzeitig als Jäger ausgebildet. Die Frau zog die Kinder groß und hatte als Sammlerin einen wichtigen Nebenjob. Als Meisterin mehrerer Talente bildete sie noch den weiblichen Nachwuchs als Sammlerin, Köchin, Schneiderin, Hebamme und Heilerin, aus. So lebten sie friedlich im Familienbund zusammen. Kein Familienmitglied wäre auf den Gedanken gekommen sich auf Kosten des Anderen einen größeren Anteil des gemeinsamen Erwerbes zu verlangen. Eine Diskusion über einen "Mindestlohn" konnten sie sich nicht einmal als Witz vorstellen.

 . . . und die moderne Finanzwelt

Wie es nun mal im Leben so ist, spielte auch der Zufall eine große Rolle. Als eines Tages eine Frau für ihr neugebohrenes Baby eine Kleidung, nicht wie bisher aus Fell sondern aus selbst gewebten Stoff mit eingewobenen Nadelstreifen schneiderte, lag der erste Banker in der steinzeitlichen Wiege. Ob er damals schon eine Krawatte trug ist bislang nicht bekannt. Selbiger soll dann im Erwachsenenalter das Geld, die Münzen, Schuldscheine usw. erfunden haben. - Ob diese Geschichte einer ernsthaften Prüfung standhalten würde, ist nicht sicher.

Das immer noch ungelöste Problem sämtlicher Währungssystemen seit der Steinzeizt bis heute ist die Unfähigkeit, für Waren und Leistungen eine korrekte und gerechte Wertung zu finden. Stochert man an diesem wunden Punkt, dann wird es schmerzlich. Doch gemach. Wenn Sie Schmerzen ertragen können, klicken Sie hier: Mindestlohn , Höchstlohn

Während es in der Steinzeit weder Stundenlohn noch Gehalt gab und deswegen keine Diskussionen über Gerechtigkeit der Lohnhöhe geben konnte, wurde höchstens mal am Lagerfeuer darüber gefeilscht, wer nun heute der Vorderschinken zu bekommen hat und wer ein Stück vom Mamutrüssel. Innerhalb des Familienbandes war dies ein verhältnismäßig kleines Problem. Im Streifall konnte es mit einem Würfel schnell gelöst werden.

 

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