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Tagebuch der Gedanken
leben und leben lassen

Donnerstag, den 6. August 2015

Vor wenigen Tagen beschäftigte ich mich mit dem schönen Thema Heimat. Heute kommt der bittere Teil, den ich nicht ausklammern kann, nicht ausklammern darf. Fast jeden Tag wird von flüchtenden Menschen berichtet. Sie riskieren dabei ihr Leben. Viele Kinder, Frauen und Männer verlassen ihre "Heimat" und kommen nie an. Das Meer hat sie verschluckt. Flucht gäbe es nicht, wenn es die "
anderen" (in meinen Augen sind es entartete Menschen) nicht gäbe.


Flucht

YouTube Video - von DokumentationenHD

Bei meinen Recherchen bin ich unter dem Stichwort Flüchtlinge auf Fakten gestoßen für die ich nur ein Wort habe:

WAHNSINN

Das UN-Flüchlingshilfswerk berichtet, dass sich derzeit weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht befinden. die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde. Und sie wächst weiter. 2014 wurden 13,9 Millionen Menschen zur Flucht getrieben - viermal so viele wie noch 2010. Jeden Tag machten sich durchschnittlich 42.500 Menschen auf den Weg auf der Suche nach Frieden, Sicherheit und einem neuen Leben. Die Hälfte davon sind Kinder.

Warum fliehen Menschen?

Die Gründe, aus denen Menschen gezwungen sind zu fliehen, sind vielfältig: Verfolgung, Folter, Vergewaltigung, Krieg und Bürgerkrieg, drohende Todesstrafe, Zerstörung der Existenzgrundlagen. Leider spielen auch heute noch - weltweit - religiöse Gründe, Glaube bzw. Unglaube mit den damit verbundenen Traditionen eine sehr große Rolle bei Vertreibung und Flucht.

Jedes Jahr fliehen hunderttausende Menschen vor schweren Menschenrechtsverletzungen, Diskriminierungen und Repres-salien, manchmal aus Lebensgefahr. Darunter sind auch Kinder, die von ihren Eltern allein auf die Flucht geschickt werden, deren Familien zerrissen oder deren Angehörige tot sind.

Ein anderes Kapitel - Flucht vor häuslicher Gewalt

Nicht so spektakulär aber für die Betroffenen genau so schlimm und traumatisch, wenn die Frau mit ihren Kindern fliehen muss. Die Folge: heimatlos ohne Wohnung, Heimatlos ohne eine glückliche Familie.

YouTube Video - von ARD

Auch Stalking, Mobbing im Beruf, Arbeitslosigkeit um nur ein paar "weiche" Fluchtgründe zu nennen können Gründe für eine Flucht aus der gewohnten Umgebung sein. Meistens leidet die ganze Familien darunter. Die Heimat geht verloren. Kinder verlieren eventuell ein Elternteil und u.U. ihre Kameraden. Oft entsteht bei den Betroffenen dadurch ein lebenslanger Schaden.

So wie du und ich glücklich und unbeschwert leben wollen, haben alle Menschen das gleiche Recht, nach dem Motto "leben und leben lassen" auf ein lebenswertes Leben.

Schweigen wir nicht, wenn es andere gib, die die Heimat von Menschen zerstören, wenn es andere gib, die den Heimatlosen ihre Hoffnung auf eine neue Heimat rauben. Machen wir auch unseren Politikern klar, dass es zu ihren Aufgaben gehört dafür zu sorgen, dass es auf der gesamten Welt keinen Grund zu einer Flucht gibt. - Wo eine Wille ist, ist auch ein Weg!

 

 Überarbeitet am 04.12.206 

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