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Tagebuch der Gedanken
leben und leben lassen

Sonntag, den 23. August 2015

Essen und trinken gehört zu wichtigsten Dingen um leben zu können und man sollte meinen, dass das auch jedem Menschen zugestanden wird. Da habe ich mich aber gewaltig getäuscht. Bei meinen Recherchen bin ich auf Erstaunliches gestoßen. Ob vor der eigenen Haustüre oder über dem großen Teich,, "leben und leben lassen" ist scheinbar eine der seltensten Begabung der Menscheit. Leider.


Foto von pixabay

Nahrung

Na dann - Guten Appetit. So lässt es sich gut leben.

Liebevoll zubereitet, schmackhaft, gesund, abwechs-lungsreich und phantasievoll gedeckt, dazu alles im Überfluss vorhanden.

Dafür können wir jeden Tag auf´s neue dankbar sein und sind es auch.

Wirklich?

Kürzlich meldete SPIEGEL ONLINE: WWF-Studie: Deutsche werfen 313 Kilo Lebensmittel weg - pro Sekunde

Foto: SPIEGEL ONLINE

Da stinkt etwas gewaltig in deutschen Küchen, denn wie kann es sein, dass bei diesem Überfluss immer mehr Obdachlose sich mit Essnsreste aus dem Müll über die Runden bringen müssen? Leider wollen das viele Deutsche nicht wahrhaben. Sie schauen weg oder lassen sich was anderes Einfallen um die "Schande" Deutschlands nicht vor Augen zu haben. So geht z.B. die Stadt Hamburg, laut einem Bericht  von   ZEIT ONLINE,  vom  Mai 2014,   mit  160  Stück Hightechmülleimer gegen Flaschensammler vor. (Kosten eines Mülleimers ca. 5000,- Euro ) Warum? Bestimmte Menschen will man dort nicht mehr sehen.

Von einer anderen Entartung berichtet Bild.de am 23.08.2015 mit großen Lettern, auf tiefrotem Hintergrund, unter dem Titel

 Die Schande von Heidenau (2015)

"Aufgestachelt von der rechtsextremen NPD randalierten in der Nacht zu Samstag Neonazis und Mitläufer vor einer neuen Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Praktiker-Baumarkt vor den Toren Dresdens . . . . Auf untersten Niveau bewegen sich auch vermeintliche Witze. Ein Mann schlägt vor, an dem Zaun der Flüchtlingsunterkunft ein Schild „Füttern verboten" anzubringen.

Blicken wir über den großen Teich, sieht es nicht besser aus. Um Obdachlose aus den Städten zu bannen wurden in einigen Staaten von Amerika Gesetze erlassen, die das "Füttern" von Obdachlosen verbietet. So berichtet qpress.de "USA ziehen neue Saiten bei Ausblendung von Armut auf."

Einen reichhaltig gedeckten Tisch mit leckeren Speisen. nahrhaft und gesund mit viel Vitaminen, abwechslungsreich im richtigen Verhältnis Fleisch und Pflanzenprodukte, dazu ein sauberes Mineralwasser, ein Glas Bier oder ein Gläschen Wein. Damit lässt es sich leben - so man hat. Mit diesem Geschenk von unserer Erde sparsam und vernünftig haushalten, sollte selbstverständlich sein - sollte.

Motiv: Gemeinsam für eine Welt ohne Hungerungerunger

 

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