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Tagebuch der Gedanken
leben und leben lassen oder du, ich und die anderen

Februar 2016 / Überarbeitet im März 2017

Was in der Poltik passiert ist für mich meistens nicht nachvollziehbar. Aus Politik entsteht Geschichte und Geschichte ist ein kaum überschaubares Gebiet.Müsste ich mich selbst benoten würde ich mir die Note 5 bis 6 geben. Um etwas mitsprechen zu können werde ich mich wohl oder übel damit beschäftigen müssen. Dabei ist die Vergangenheit, auch wenn allzu oft darauf aufgebaut wird, Schnee von gestern..


Politik / Grundsätzliches

Es wird noch etwas dauern bis Du hier auf den Seiten von Politik etwas zum Thema "leben und leben lassen" findest.

Wo fangen wir an? Bei Nero Claudius Caesar Augustus Germanicus, Kaiser des Römischen Reiches von 54 bis 68 oder noch früher mit Alexander der Große, 336 bis 323 v. Chr. König von Makedonien? Das wird nichts bringen außer einem schalen Geschmack über unsere Unaufmeksamkeit im Geschichtsuntericht.

  Was ist eigentlich Politik?

Da gibt es einige interessante und vielsagende Definitionen (Auszüge aus Wikipedia) z.B.

1. "Politik ist die Summe der Mittel, die nötig sind, um zur Macht zu kommen und sich an der Macht zu halten und um von der Macht den nützlichsten Gebrauch zu machen“
- von Machiavelli, um 1515. Politik scheint ein altes Übel zu sein.

2. "Politik ist das Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflussung der Machtverteilung"
- von Max Weber, um 1919. Habe es mir doch gedacht.

3. "Politik ist die Führung von Gemeinwesen auf der Basis von Machtbesitz"
- von Werner Wilkens, um 1975. Muss wohl de Kern der Sache sein - der Machtbesitz.

4. "Unter Politik verstehen wir den Begriff der Kunst, die Führung menschlicher Gruppen zu ordnen und zu vollziehen."
- von Arnold Bergstraesser, um 1961. Kunst kommt von können - aber wer kann können?

5. "Politik ist Kampf um die rechte Ordnung."
- von Otto Suhr, um 1950. Kampf? Ah - mit den Politikern die keine rechte Ordnung wollen.

6. "Politik ist der Kampf um die Veränderung oder Bewahrung bestehender Verhältnisse."
- von Christian Graf von Krockow, um 1976. Schon wieder Kampf? Warum nicht gemeinsame nach Verbesserung des Lebensumfeldes der Bürger streben?

7. Und was sagt der schlaue Duden dazu? Ehrlich gesagt, gelesen und nichts verstanden.

8. Zuletzt die Definition von bpb Bundeszentrale für politische Bildung
:
"Im klassischen (aus dem griech. »polis« abgeleiteten) Sinne bezeichnet Politik Staatskunst, das Öffentliche bzw. das, was alle Bürger betrifft und verpflichtet, i. w. S. das Handeln des Staates und das Handeln in staatlichen Angelegenheiten." Ist wohl mehr Wunschdenken als Realität.

Diese Definitionen bringen uns auch nicht weiter. Sie bestätigen nur in beängstigender Weise was wir Tag für Tag erleben und inzwischen zu unserem Wissensstandard gehört. - Leider.

  Was ist die Aufgabe der Politik?

Die Schaffung gesetzlicher Grundlagen sowohl nach Innen als auch nach Außen, damit die Bürger des eigenen Staates als auch der anderen Staaten in Freiheit und Wohlergehen leben können.

Wenn unter den Völkern das Motto "leben und leben lassen praktiziert und gelebt wird, dann ist der Mensch wirklich Mensch.

Leider. Leider sind wir weiter denn je davon entfernt. Woran liegt das?

Betrachten wir zunächst mal die Regierungsformen. Teilen wir sie in zwei Hauptgruppen ein:

Diktaturen und Demokratien.

Diktaturen hätten grundsätzlich die Möglichkeiten ohne große Reibunsverluste und innere Machtkämpfe ein Staatskonstrukt zu schaffen, das seinen Bürgern Sicherheit, Freiheit und Wohlstand bietet. Vorausgesetzt der Regent ist kompetent, integer und bedient sich weiser Berater. Der Haken, solche Menschen sind Mangelware und mit nahezu 100%tiger Wahrscheinlichkeit muss nach dessen Abtreten oder Tod mit einem Nachfolger gerechnet werden, der die Macht, die ein Diktator nun mal hat, missbraucht. Das Motto einer Diktatur kann schnell kippen in "dein Leben liegt in meinen Händen"

Demokratien regieren eher nach den "gedachten" Vorstellungen des Volkes, denn die sogenannten Volksvertreter sind in der Regel vom Volk gewählt. Soweit so gut. Aber nicht jeder Mann/Frau hat die selbe Meinung. Diese unterschiedliche Ansichten und Meinungen lassen sich in Hauptrichtungen zusammenfassen und spiegeln sich in den politischen Parteien wieder. Das Problem in der Demokratie liegt nun darin, dass die verantwortlichen Politiker nicht nach Erfüllung ihres Amtsauftrages streben sondern wie auf der linken Seite angeführt ihr Ziel darin liegt, ihre eigene Macht zu vergrößern und zu festigen. Dabei spielen die Belange des eigenen Volkes eine untergeordnete Rolle. Siehe Punkt 1, 2 und 5. Das Motto einer Demokratie, parton das eines Volksvertreters, lautet "lass mich leben und ich lass dich leben"

Über den Unterschied dieser verdrehten Mottos von: leben und leben lassen darf diskudiert werden, wenigstens nach deutschem Grundgesetz. So oder so. Als Ergebnis werden Gesetze erlassen, die keinen Sinn ergeben oder nur bestimmten Gruppen in der Gesellschaft einen Vorteil bieten.

  Was sind Politiker?

Nein, dieser Typ Mensch zu analysieren hat hier keinen Platz. Mein Appel an die Herren Politiker: werdet eurer Aufgabe und Verantwortung bewuß und arbeitet bitte, bitte etwas sorgsamer. Nicht nur ihr wollt leben. Denkt daran: Ein ganzes Volk will leben.

Anmerkung: die roten und grünen Kommentare auf der linken Seite sind vom Autor.

 

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