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Tagebuch der Gedanken
leben und leben lassen oder du, ich und die anderen

November 2015

Religion als Baustein für ein gutes, erfülltes, sinngebendes Leben? Ja, so wird sie dargestlellt und geprießen. Doch jemehr ich mich damit beschäftige umso weniger sehe ich den Sinn einer Religion anzugehören. Ja ich bin überzeugt, dass in den meisten Religionen tief verborgen unter Vorschriften und Drohungen ein guter Kern schlummert. Auch hier gilt:
Leben und leben lassen..


Religion / Der gute Kern

Eine eindeutige Definition von Religion gibt es nicht. Auf all die Definitionsversuche einzugehen ist nicht Sinn dieser Seite. Interessant ist die Frage: Inwieweit trägt eine Religion zu leben und leben lassen bei. Da gibt es eine sehr deutliche Stellungnahme von dem Theologen Hans Küng, nachzulesen auf dem Papier Themenwelt Frieden unter der Rubrik:

  Was sagen Religionen zum Frieden (Leben) ?

Das Christentum, der Islam, das Judentum, der Hinduismus und der Buddhismus gehören zu den großen Weltreligionen. Der Theologe Hans Küng ist der Ansicht, dass es zwischen diesen sehr unterschiedlichen Glaubensrichtungen etwas Verbindendes gibt, wenn es um den Frieden geht. Gemeinsam mit Menschen aus allen Weltreligionen tritt er dafür ein, dass sich die Gläubigen auf eine gemeinsame Botschaft besinnen, die in allen Religionen zu finden ist.

Diese gemeinsame Botschaft der Religionen, die "goldene Regel" genannt,

lautet zum Beispiel im Judentum:
"Tue nicht anderen, was du nicht willst, dass sie dir tun."

oder im Islam:
"Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht."

und für die Christen gilt:
"Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso."
siehe auch Matthaeus 22:39,40 dort heißt es: ".......; du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.…"

Mit anderen Worten, für die "Religionsstifter" ist Einstellung und Handeln nach dem Motto: leben und leben lassen ein fundedamentaler Teil ihrer Religion. Ein guter Kern.

  Aber wie sieht das in der Praxis aus?

Eine Religion muss einerseits weitergetragen, akzeptiert und letztendlich gelebt werden.

Das ist gar nicht so einfach wie es sich anhört. Leider leben allzuviel Menschen, nach dem Motto:

"Hauptsache mir geht es gut - wie es den anderen geht ist mir egal und interessiert mich auch nicht."

Wohin solche Gesinnungen führen kann, konnten sich wohl einigen einsichtigen Männern schon vor langer Zeit ausdenken. Diese Männer predigten den Völkern von einem besseren Leben und verurteilten Missstände. Der Grundstein einer Religion war gelegt. Als Grundlage ein edler und guter Kern. Doch wie es im Leben so ist - viele Köche verderben den Brei -und so nahmen die Religonen Formen an, die alles andere als lebensbejahend genannt werden kann.

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