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Tagebuch der Gedanken
leben und leben lassen oder du, ich und die anderen

Anfang Juli 2015

Anfangs Juli 2015 bekam ich den Spruch "leben und leben lasen" zu hören. Zunächs machte ich mir keine besondere Gedanken darüber, doch ließ mich diese lapidar dahin gesagte Floskel nicht los. Was wollte eigentlich mein Gesprächspartner damit sagen? Ein schwammiges Gefühl blieb zurück. Ich wollte es nicht dabei belassen und sah es als eine interessante Aufgabe an, den Sinn dieses Sprichworts tiefer zu ergründen. Das Resultat habe ich peu à peu auf den folgenen Seiten festgehalten.


Vorwort zum Thema leben und leben lassen

Das Sprichwort "leben und leben lassen", von keinem Geringeren als von Johann Wolfgang von Goethe, kommt leicht über die Lippen, doch ist uns der Sinn und die Mächtigkeit dieser Worte bewußt? Kaum. Ich glaube wir sind zu sehr mit anderen Themen beschäftigt, als dass wir uns mit dem Sprichwort "leben und leben lassen" wirklich intensiv auseinander setzen wollen.

Gegenwärtige Ereignisse wie z.B. die Verfolgung und grausige Tötung von Andersgläubigen machen mich betroffen. Dann, vor einigen Monaten den 70. Jahresag des Kriegsende mit den Aufarbeitungen der Greueltaten des 2. Weltkrieges gaben mir reichlich Stoff zum Nachdenken. Soll ich diese Gedanken wie Wolken an mir vorbeiziehen lassen? Im Gegenteil. Ich will sie vertiefen und in diesem Tagebuch festhalten.

Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet könnte man dem Tagebuch auch den Titel geben "Du, ich und die anderen". Nennen wir diese Alternative einfach Untertitel. Mit Du verstehe ich dich als verantwortungsbewußten und mündigen Mitbürger, egal ob jung oder schon etwas betagt. Und ich? Nun ich fühle mich als Normalbürger. Als solcher lasse ich meinen Gedanken gerne freien Lauf. Und die anderen? Na ja, schauen wir mal.

Von Albert Einstein stammt das Zitat: "Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben – nicht wegen der Menschen die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen". Soll ich gewähren lassen, willst Du gewähren lassen, wenn neben dir Böses getan wird? Nein. Niemals! Die Bösen und die, die Gewähren lassen, das sind die anderen.

Wie bei einem Tagebuch so üblich erfolgen die Eintragungen nicht wirklich täglich sondern mehr oder weniger in Abhängigkeit von meiner Laune und Tageskondition. Mann, Frau möge es mir nachsehen, wenn das eine oder das andere etwas holprig rüberkommt, das liegt daran, dass die Eintragungen ohne Lektor erfolgen.

Ein digitales Tagebuch hat den Vorteil Niederschriften entspechend den Entwicklungen und daraus resultierenden Ansichten schnell und ohne Radiergummi revidieren zu können. Deshalb kann es vorkommen, dass ich die eine oder andere Seite kurzfristig u.U. auch mehrmals, neu poste.

Im Navi-Fenster sind Änderungen ersichtlich. Coralrotes Feld bedeutet geändert, gelbes Feld bedeutet in Bearbeitung, grünes Feld bedeutet neu eingestellt. Und nun führe dir die Gedanken zu leben und leben lassen zu Gemüte.

 

Überarbeitet am 04.12.2016

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